Integrative Lerntherapie

Mehr Freude und Erfolg beim Lernen!

Integrative Lerntherapie (Klasse 1 bis Klasse 13)

Die integrative Lerntherapie ist eine Therapieform zur Behandlung von Lernstörungen wie der Lese-Rechtschreib-Schwäche (ebenso Legasthenie/Dyslexie) und Rechenschwäche (ebenso Dyskalkulie). Diese zeigen sich durch gravierende und langanhaltende Lernschwierigkeiten sowie damit verbundenen psychosozialen Belastungen.

In der Lerntherapie unterstütze ich Schüler*Innen nicht nur mit dem entsprechenden Fachwissen (Deutsch oder Mathematik). Es werden ebenso ergänzende Methoden aus der Gesprächs-, Spiel-, Ergo- oder Familientherapie eingesetzt. Bei einer zusätzlichen AD(H)S-Diagnostik werden zudem Strategietrainings mit den Schwerpunkten Konzentration und Gedächtnis integriert. Die Therapiebestandteile werden dabei ganz individuell auf die Lernbedürfnisse der Schüler*Innen abgestimmt.

Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) & Legasthenie

Bei einer diagnostizierten Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie sind bereits erhebliche Schwierigkeiten beim Erwerb des Schreibens und/oder Lesens vorhanden. Hierbei zeigen die betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Regel andauernde Schwierigkeiten und Konflikte beim Lesen und Schreiben. Der Leidensdruck macht sich nicht nur in der Schule, sondern ebenso im familiären Alltag bemerkbar. 

Eine frühzeitig einsetzende Lerntherapie kann den/die Schüler*In dabei unterstützen, die auftretenden Defizite beim Schreiben und Lesen zu reduzieren und den damit verbundenen schulischen Anschluss wiederherzustellen. Durch die kontinuierlichen Lernerfolge zeigen Kinder und Jugendliche wieder mehr Selbstbewusstsein und Freude am Lernen im (Schul)Alltag.

Unter entsprechenden Voraussetzungen kann die Lerntherapie auch online erfolgen.

Beratung & Diagnostik

Im ersten Schritt findet eine kostenlose und individuelle Beratung der Eltern statt. Hier werden auftretende Lernschwierigkeiten des Kindes und mögliche Ursachen hierfür erörtert. Im Anschluss der Beratung kann ein Termin für die Diagnostik vereinbart werden.

Mithilfe einer Diagnostik werden die individuellen Lernschwierigkeiten identifiziert. Hierbei werden die Fähigkeiten für erfolgreiches Lernen sowie die Lernbedingungen mit dem gegenwärtigen Lernstand im Fach Deutsch aufgenommen.

Die Diagnose wird in der Regel am Vormittag durchgeführt, so dass der/die Schüler*In noch konzentriert und aufnahmefähig ist. Kinder und Jugendliche kommen in Begleitung eines Elternteils bzw. einer sorgeberechtigten Person zur Diagnostik.

Die Ergebnisse der Diagnostik werden in einer anschließenden Auswertung besprochen. Analog hierzu wird ein Bericht angefertigt. Dieser kann zur weiteren fachlichen Beratung und für Anträge beim Jugendamt verwendet werden.

Zusammenarbeit mit Eltern und Fachkräften

Durch die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie weiteren Fachkräften (Lehrer*Innen, Kinderärzt*Innen usw.) wird ein positiver und nachhaltiger Therapieverlauf gewährleistet. Der regelmäßige Austausch unterstützt die Entwicklung passender Förderstrategien, die das gesamte Umfeld der SchülerInnen berücksichtigen. 

Das Ziel einer professionellen und integrativen Lerntherapie ist es, bei den SchülerInnen wieder die Freude am Lernen zu wecken. In der Zusammenarbeit werden wir dieses Ziel wertschätzend und nachhaltig fördern. Die damit verbundenen Erfolge zeigen sich sowohl auf fachlicher Ebene als auch im Selbstwertgefühl der SchülerInnen. Somit kann ein positiver Effekt im gesamten Lernverhalten aktiviert werden.

Mit dem "Therapeutischen Bündnis" wird eine wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Therapeuten und dem Schüler aufgebaut. Nur so lassen sich erfolgreich fachliche Inhalte vermitteln und eine Motivation und Freude am Lernen entwickeln.

Dein Weg zum erfolgreichen Lernen!

Beratungsgespräch und Anamnese

Deine Eltern (und vielleicht auch du) berichten mir von deinen Schwierigkeiten und Erfahrungen im Fach Deutsch. Wir besprechen darauf erste mögliche Lösungsstrategien, die dir beim Lesen und Schreiben helfen. Zudem erkläre ich die Abläufe der Lerntherapie.

Diagnostik und erstes Treffen

Spätestens in der Diagnostik sehen wir uns das erste Mal und spielen Detektiv. Wir finden heraus, in welchen Bereichen du noch etwas Unterstützung benötigst, so dass wir einen ganz genauen Plan erstellen können, wie wir in der Lerntherapie vorgehen.

Deine erste Stunde

Die erste Stunde ist für dich, deine Eltern und auch für mich immer erstmal aufregend. Wir lernen uns erstmal besser kennen und starten mit einem spannenden Kennenlernspiel.

Erfolge werden gefeiert!

Schnell wirst du erste Erfolge feststellen und merken, dass das Fach Deutsch gar nicht so schlimm und schwer ist, wie du zuvor vielleicht dachtest. Erfolge werden wir gebührend feiern! 🙂

Fragen & Antworten

Eine integrative Lerntherapie ist eine Therapie, die auf mehrere Ziele gerichtet ist:

  • Verbesserung des Selbstwertgefühls und der Lernmotivation des Kindes
  • Verbesserung der Lernvoraussetzungen für jegliches Lernen,
  • Aufbau der inhaltlichen Grundlagen im Problemfach

Ausgangspunkt für eine Therapie ist der aktuelle Entwicklungsstand Ihres Kindes. Neben der Arbeit an grundlegenden Lerninhalten ist es notwendig, Bestandteile aus anderen Therapie- bzw. Trainingsverfahren und aus psychotherapeutischen Verfahren zu integrieren. Dazu gehören je nach Voraussetzung des Kindes Bestandteile der Ergotherapie, der Spieltherapie, der Gesprächstherapie, der Familientherapie u. ä. Beispiele dafür sind:

  • Übungen zur Orientierung und zur Verbesserung der Wahrnehmung,
    dazu zählen auch Bewegungsübungen zur Entwicklung des
    Körperschemas (bei jüngeren Kindern), Schneiden, Basteln,
    Bauen, Formen, Reißen und Tasten
  • Übungen zur Verbesserung der Konzentrations- und Gedächtnisleistungen, Erfahren und Erproben von Strategien und Techniken zum konzentrierten Arbeiten, zur Selbstkontrolle und Selbststeuerung, zum Einprägen und Reproduzieren
  • Übungen zur Entspannung
  • Spielerische Elemente zum Erproben von Strategien, zur Motivierung, zum Einüben von Automatismen
  • Gespräche mit dem Kind und seinen Eltern zum besseren Verständnis der Probleme
  • Besprechen von Möglichkeiten sinnvoller Lernunterstützung durch die Eltern

Lerntherapie wird vor allem bei Rechenschwäche und Lese-/ Rechtschreibschwäche sowie bei AD(H)Sangewendet. Heute weiß man, worauf diese Störungen basieren und wie man sie erfolgreich therapieren kann. Dies stellt einen großen wissenschaftlichen Fortschritt dar, der die Begrenzungen der klassischen Nachhilfe überwindet und auch dort zum Erfolg kommt, wo die klassischen Bildungswerkzeuge bisher versagten. Die Erfolge, die in der Lerntherapie gewonnen werden, beruhen auf der Berücksichtigung von Faktoren wie Motivationsproblemen, Versagensängsten und Lernblockaden. Hinzu kommen besonders effektive Methoden und Strategien zur Aneignung des Schulstoffes.

Mit Lerncoaching wendet sich die PTE nun an Schüler(innen), die zwar keine klassische Teilleistungsschwäche aufweisen, jedoch aufgrund von vielschichtigen negativen Einflussfaktoren große Probleme mit dem schulischen Lernen haben.

Durch die strukturierte und kontinuierliche Arbeit an den grundlegenden Lernproblemen in Verbindung mit der effektiven Aufarbeitung von Stofflücken werden wichtige Weichen für den nachhaltigen Schulerfolg gestellt. Im Lerncoaching wird sehr stark mit Vereinbarungen gearbeitet und die Selbstverantwortung der Schüler für ihre Lernprozesse steht im Vordergrund. Der Lerncoach versteht sich als kompetenter Ansprechpartner, der mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung den Schüler(inne)n hilft, ihre Lernziele zu erreichen.